Grundeigentum richtig versichern

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Die Deutschen sind ein Völkchen mit hoher Affinität zu Versicherungen. Der sprichwörtliche deutsche Fleiß hat nach dem Kriege dazu geführt, dass sich nach und nach Wohlstand im Lande etabliert hat. Dieser Wohlstand soll geschützt, beschützt und vererbt werden. Das trifft natürlich auch auf das Eigenheim, auf alle Immobilien zu.

Für Immobilien gibt es die Wohngebäudeversicherung, die diese vor Verlust und Schadenszufügung schützt. Keine Versicherung kann zwar vor einem Schaden selbst schützen, sie kann aber dessen finanzielle Auswirkungen mindern. Was für die Privatperson die private Haftpflichtversicherung ist, ist für das Gebäude die Wohngebäudeversicherung.

Eine zwingende Notwendigkeit, um das eigene Hab und Gut, so ist sich um eine Immobilie handelt, zu schützen. Denn eine Immobilie hat stets einen großen Wert, ist meist Ergebnis langjähriger harter Arbeit. Auch einem Gebäude können Schäden zugefügt werden. Sei es durch natürliche Ereignisse wie Überschwemmung oder Sturm, Schneelast oder Erdrutsch. Wer dann keine Wohngebäudeversicherung besitzt, hat oft weder die Kraft noch die finanziellen Möglichkeiten, neu anzufangen.

 

Die Wohngebäudeversicherung reguliert Schäden

Auch wenn ein Flugzeug auf das eigene Wohnhaus stürzt, ein Laster in das Wohnzimmer gekracht ist oder ein Feuer das eigene Heim vernichtet, tritt die Wohngebäudeversicherung ein. Sie kann zwar nicht die unwiederbringlich verlorenen Erinnerungen ersetzen, sie kann jedoch dem Eigenheimbesitzer den Aufbau eines neuen Hauses ermöglichen. Oder, so das möglich ist, die Reparatur des vorhandenen Objekts. Damit dass im Falle des Falles auch wirklich geschehen kann, sind beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung einige Voraussetzungen zu beachten.

Beispielsweise sollte genauestens die Bauart des Gebäudes angegeben und in der Versicherungspolice festgehalten werden. Die Bauart ist deshalb wichtig, weil im Falle eines notwendig werdenden Wiederaufbaus natürlich nur ein Gebäude gleicher Bauart von der Versicherung bezahlt wird. Deshalb muss eingetragen sein, ob es sich um ein Haus in Holzständerbauweise oder mit massiv gemauerten Wänden handelt. Ob ein Pappdach obendrauf ist oder eines aus Ziegeln.

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Auch die Art der Heizung spielt eine Rolle

Bei einer schornsteingebundenen Heizung, etwa einem Kamin oder Kohleofen, gelten andere Versicherungsbedingungen als bei einer modernen Heizungsanlage, die nur ein Abgasrohr hat. Immer mehr wird Gebäudeelektronik zum Bestandteil eines Hauses. Das können automatische Rollläden, eine Alarmanlage oder auch Solartechnik sein. All diese Punkte sollten sich in der eigenen Versicherungspolice einer Wohngebäudeversicherung wiederfinden.

Da auch die Gebäudeausstattung sich im Laufe vieler Jahre ändert, sollte diese Versicherungspolice regelmäßig aktualisiert werden. Überhaupt sollte eine Wohngebäudeversicherung, wie die meisten anderen Versicherungen auch, regelmäßig vom Versicherungsfachmann auf Aktualität geprüft werden. Denn sowohl die Voraussetzungen des Versicherten als auch die Versicherungsbedingungen ändern sich ständig.

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