Ein Haus bauen und trotzdem sparen

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Jeder der bauen möchte, hat sein Wunschhaus eigentlich schon im Kopf, doch das, was gewünscht wird, gibt in den meisten Fällen das Budget gar nicht her. Am Bankschalter kommt dann schnell die Ernüchterung, denn das Geld das zur Verfügung steht, reicht bei Weitem nicht für alle Wünsche aus. Da hilft dann nur eines, es muss billiger gebaut werden als geplant war.

Das geht auch, und zwar durch eine kluge Planung und das auch noch ohne Qualitätsverlust. Das Sparen fängt schon beim Grundstück an, denn wenn das etwas kleiner ausfällt können schon einmal ca. 30.ooo Euro eingespart werden.

Auch auf ein kleines Grundstück passt ein Traumhaus, allerdings muss sich der Bauherr in spe vorher genau den Bebauungsplan ansehen. Dort kann er erkennen was er darf und was nicht. In dem Plan ist ersichtlich, welchen Mindestabstand das Gebäude beispielsweise zur Grundstücksgrenze haben darf und wie viele Stockwerke zugelassen sind.

 

Genaue Planung ist von Vorteil

Trotzdem sollte das Wichtigste nicht außer Acht gelassen werden, denn ein Grundstück an einer viel befahrenen Straße muss es nicht unbedingt sein, auch wenn es noch so günstig ist. Auch die Infrastruktur des Baugeländes spielt eine nicht untergeordnete Rolle, denn wenn sie unzureichend ist, muss ein längerer Weg zur Arbeitsstelle eingeplant werden und das ist dann mit höheren Fahrtkosten verbunden. Das sollte jeder der bauen möchte, mit einrechnen, und zwar auch auf längere Sicht.

baptiste_heschung / Pixabay

Wie viel Zimmer braucht man eigentlich?

Die meisten Kosten können bei der Größe des Hauses eingespart werden, denn eine Familie mit zwei Kindern braucht keine acht Räume. Nur so groß bauen wie der Bedarf ist, kann hilfreich sein, damit man sich nicht finanziell übernimmt. Die Kosten sinken schon, wenn auf Erker und Nischen verzichtet wird und außerdem spielen die Betriebskosten bei einem kleineren Haus auch eine Rolle. Denn je Kleiner, desto effektiver können sie gespart werden.

Viele fangen schon an zu sparen, indem sie auf einen Keller verzichten, denn dafür bekommt man meistens schon einen Mittelklassewagen. Für Haustechnik wie zum Beispiel, eine Wärmepumpe ist auch kein Keller notwendig, dafür reicht schon ein kleiner Raum unter dem Dach. Die Mehrkosten für einen Keller liegen bei etwa 300 Euro pro Quadratmeter. Diverse Gebrauchsgegenstände wie Waschmaschine und Trockner lassen sich gut in Bad und Küche unterbringen.

Auch das Dach hat einiges an Einsparpotenzial. Statt Gauben können Dachflächenfenster eingebaut werden und statt Schiefer werden Falzziegel zur Deckung genommen, so verringern sich die Kosten auf mehr als die Hälfte. Natürlich kann auch bei der Innenausstattung tüchtig gespart werden und doch muss man auf nichts verzichten.

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